Bewertungen

Mimi

„Therese Waldner singt mit hoher vokaler Kultur eine zärtliche, scheue, innig beseelte Mimi.“

Opernwelt – April 1993

Madame Butterfly

„In der Titelpartie bot Therese Waldner ein überaus eindringliches und authentisches Rollenportrait. Sie machte besonders im zweiten und dritten Akt das Leid der Butterfly unbedingt glaubhaft überzeugte durch ausdrucksvolle Linienführung.“

Stuttgarter Zeitung – 12.03.1998

Tosca

„Therese Waldner zieht sämtliche Register ihrer Stimme. Eine Interpretation, die Stimmschönheit dem Ausdruck opfert und sich damit an der größten Tosca aller Zeiten, an der Callas orientiert.“

Westfälische Rundschau – 21.02.2002

Tosca

So gehörte der Abend Therese Waldner als Tosca.Sie sang mit visionärer, leuchtender Sopran-Emphase, wie ein gefallener Engel, dessen Stimme von Erloschenheit zum Glück nichts weiß.“

Rheinische Post-Düsseldorf – März 2002

Tosca

„Um das Konzept der Produktion umsetzen zu können, war nicht nur eine musikalisch differenzierende, sondern auch eine schauspielerisch hochtalentierte Tosca- Interpretin vonnöten, die mit Therese Waldner zur Verfügung stand. Die Polin stürzte sich mit Vehemenz in die darstellerische Interpretation ihrer Rolle und beherrschte eine deutliche, Übertreibungen jedoch vermeidende Körpersprache. Ihre große, breit strömende Stimme war zu feinen Nuancen und dynamischen Abstufungen fähig, bei aller ausgelebten Dramatik behielt Therese Waldner doch stets eine klangschöne Tongebung, und obwohl die Sängerin beim Schlussapplaus sichtlich erschöpft vor den Vorhang trat, waren keinerlein Konditionsschwächen hörbar geworden.“

Das Opernglas nr 4/2002

Schwester Angelica, Giorgetta

„ Gut bestellt ist diese Oper, wenn nicht nur sechs feine Nachwuchssänger des Opernstudios mitwirken, sondern auch eine so kapitale Rolle wie die  der Schwester Angelica mit Theresa Waldner aus dem Ensemble besetzt werden kann, die dann zugleich noch die Giorgetta im „Mantel” singt. Sie verfügt über einen wunderbar satten Sopran, wie man ihn selten hört, rund und voll, ohne Spitze und Schärfe, dabei doch hoch dramatisch; Ihr Schrei beim Anblick des ermordeten Geliebten dürfte jedem ins Mark gefahren sein.“

Westdeutsche Zeitung – 20.10.2003

Schwester Angelica, Giorgetta

GIPFEL DES PUCCINI-GESANGS: THERESE WALDNER

„Größte Bewunderung –das war Weltklasse!-muß allerdings der hinreißenden Präsentation einer Frau gelten, die zur Zeit das Maß der Dinge an der Rheinoper , sowohl darstellerisch als auch gesanglich darstellt; Therese Waldner. Eine Sängerin mit überragender Bühnenpräsenz, sinnlich loderndem Sopranglanz und einer Rollenidentifikation, die sowohl Traumhaftes, als auch Traumatisches dermaßen rüberbringt, daß es frösteln macht.

Was für eine Stimme, die ohne zuviel Espressivo selbst lautestes Orchester-Fortissimo mühelos tragend übertönt. Dafür werfe ich meine Scotto-Aufnahme in den Müll. Erwächst hier eine neue Lotte Lehmann, oder Maria Jeritza? Der Weg ist geebnet. Dieser Stimme würden an der MET oder der Scala wahrscheinlich die Fans zu Füßen liegen. Ich glaube, die Düsseldorfer wissen gar nicht, was sie für einen Goldschatz am Haus haben.

So ist es auch Frau Waldner, die diesen ganzen szenischen Firlefanz und gähnenden Unsinn am Ende zwar nicht entschuldbar aber vergessen macht; daher muß ich meinen eigentlich vorgesehen Schlusssatz „Selten haben wir in den letzten Jahren an der Rheinoper eine so langweilig, szenisch bedenkliche und einfallslos  uninspirierte Produktion gesehen”

Ergänzen:

„Aber auch selten haben wir in den letzten 20 Jahren eine solch ungeheure Stimme gehört und erleben dürfen. Die Idealbesetzung für dieses Fach!“

P.S. Ich schließe da alle sogenannten „Star-Abende“ ein

Der Neue Merker Wien – nr 11/12 2003

Jenufa

„Die stimmlich hervorragend disponierte Therese Waldner als Jenufa lief darstellerisch nach der Pause zur Höchstform auf. Sie verströmt Liebe und Wärme für ihr acht Tage altes Kind und hilflose, beinahe willenlose Ergebenheit in ihr Schicksal, das von nun an die Küsterin in die Hand nimmt. Ihrer Stimme entlockt sie zärtliche, sensible Töne, hoffnungslose Schreie, wütende zurechtweisungen und resignierte, matte Farben…“

Vordener Zeitung – 26.10.1994

Jenufa

„Bei den Sängern stand Therese Waldner als Jenufa im Mittelpunkt. Eine rollendeckende, zu Herzen gehende Gestaltung ging einher mit dem Wohlklang  ihres leuchtstarken,farbenreichen Soprans, der Lyrik und Spintoqualitäten vereint“.

Orpheus – 12/94

Elisabeth –Don Carlos

„Therese Waldner steigerte sich dank ihrer phänomenalen Pianokultur als Elisabeth zu differenziertem Verdigesang.“

Luxemburger Wort – 24.10.1995

Schöne Höhen des Gesangs

Marschallin

„Seinen Höhepunkt hatte der Abend in der Marschallin der Therese Waldner gefunden, die ein Exempel beseelten Straussgesanges bot. Die polnische Sopranistin ließ die Figur durch ihre exzellente Sprachbehandlung und durch einen fülligen Sopran lebendig werden, der in den Parlandostellen dunkel und rund klingt und eine satte Höhe mit stupenden, wie mit einem Silberstift gezeichneten Legatobögen aufblühen läßt. In dieser Interpretation erklingt Hofmannsthals Text funkelnd geschliffen und wird mit der Raffinesse einer Stimme ausgestattet, die , in allen Färbungen mühelos changiert, die stets ausdrucksstark und charaktervoll bleibt, deren schlawische Morbidezza zur Melancholie der Marschallin paßt, und die auch die nötige Eleganz und Leichtigkeit für die Komödie besitzt“.

Badische Neueste Nachrichten – 3.01.1997

Beseeltes und glutvolles Singen

Liederabend

„Therese Waldners Abend bildete nicht nur innerhalb dieser Reihe einen Höhepunkt, der so schnell nicht übertroffen werden dürfte…

…Die Sporanistin singt mit einem direkten, jübelnden Ton, der bis in die Höhen geschmeidig und strahlkräftig bleibt, ohne die typische slawische Schärfe.Auffalend ist, selbst bei den polnischen und russischen Liedern, die offenbar skrupulöse Sprachbehandlung und eine Art des Vortrags, die nicht nur dem schönen Ton huldigt, sondern mit dem Hörer kommuniziert und etwas zu sagen und zu vermitteln hat…Bei Therese Waldner ist kein Ton unüberlegt plaziert, sondern stets gestaltet und ausdrucksmäßig erfaßt. Was sie aber selbst von prominentesten Liedgöttern unterscheidet, ist die Innigkeit, fast schon Inbrunst des Vortrags, die keinen Moment gleichgültig läst; hier dominieren keine primadonnenhaften Attitüden, sondern ein beseeltes, glutvolles Singen. Schlichtweg makellos geriet die mit berückendem Legato und satten Sopranton ausziselierte „Vokalise”, die Rachmaninoffs Tongirlanden mit irisierenden Farben versah…

…Die von Therese Waldner ausgesuchten Werke (Chopins Lieder) waren heitere, nahezu volkstümliche Lieder mit einem mitreißenden, mazurkenhaften Schwung und wurden von ihr mit entsprechendem Temperament, triumphierendem Ton, etwa in „Bachanal“, lyrischer Finesse in „Trübe Wellen“ undeinem Lächeln in der Stimme gesungen…

…Vier letzte Lieder von Richard Strauss, eine konsequente Programmwahl nach der fabelhaften Marschallin…

…Nach der fabelhaften Marschalin, die die Waldner am Neujahrstag in den Rosenkavalier-Ausschnitten im Großen Haus präsentiert hatte. Die opalisierenden Linien des Klangzauberers Strauss verwandelt sie in berückende Töne, die keine technischen Probleme zu kennen scheinen. Mit schier endlosem Atem gelingt es ihr, den Text zu formen und etwa Zeilen wie „Golden tropft Blat tum Blatt”plastisch zu gestalten“

Badische Neueste Nachrichten – 4.02.1997

Amelia Grimaldi

“Therese Waldner(Amelia Grimaldi) es una soprano dramatica de grandes meritos, musicales e interpretativos, de una voz llena de bellezza y luminosidad, convincente y conmovedora en todo momento.”

“Therese Waldner das ist ein dramatischer Sopran des großen Format, mit großer Musikalität und interpretatorischen Fähigkeiten. Mit ihrer schönen und leuchtstarken Stimme überzeugt und berührt in jedem Moment.“

The San Juan-Puerto Rico – 7.03.1997

Lady Macbeth

“Von den Sängern vermochte insbesondere Therese Waldner in der Rolle der Lady Macbeth zu begeistern. Sie verfügt über eine kräftige, facettenreiche und geschmeidige Stimme, die für die Lady wie geschaffen ist. Die schwierigen Koloraturen kamen glasklar und wurden von der Sängerin bravourös gemeistert. Sie ist auch eine Meisterin des dramatischen Ausdrucks, mit dem auch ein gelegentlicher Glottisschlag geschickt kaschiert wurde.“

Der Neue Merker Wien – 1999

Don Carlos – Elisabeth

„Bewundernswert, mit welcher Treffensicherheit Therese Waldner als Elisabeth ihre exponiertesten Töne findet, um sie dann in ein gleißendes Piano zu verwandeln.“

Westdeutsche Zeitung – 20.03.2001

Santuzza

„Therese Waldner singt mit eindringlichen Sopran eine verzweifelte Santuzza.“

WAZ – Duisburg – 10.06.2003

Angelica

„Aus dem Orchestergraben indes klangen gerade die filigran verzweigten lyrische Momente außerordentlich delikat. Und Therese Waldner sang die Angelica mit wunderbare Fülle. Leuchtkraft und Intensität Ihre Apotheose, beginnend mit dem Monolog „senza mamma” gehörte zum schönsten, edelsten, was in den letzten Jahren an der Rheinoper zu hören war.”

NRZ – 20.10.2003

La Wally

„Therese Waldner als Wally entlockt ihrer dramatischen Stimme ein erstaunliches Maß an zarten und differenzierten Tönen ab, so dass ihr die Gunst des Publikums besonders innig entgegenschlug. Und das nicht nur mit ihrer Paradearie. Das kann man von dem Rest des Ensembles nicht unbedingt sagen.“

NRZ – Düsseldorf – 18.09.2006

Amelia – Un Ballo in Mascera

„Im schlußensemble lieferte sie sich ein Stimmduell höchster belcantistischer Kultur mit der Rheinopern-Primadonna assoluta des Verismo, Therese Waldner. Die gefeierte und umjubelte Tosca, Giorgetta, Suor Angelica etc,etc. Machte selbst die konzertante Amelia zu einer fesselnden Charakterstudie. Schon wenn die Waldner zu Beginn des2. Aktes wie aufgelöst zwischen den Notenpulten umhergeistert, läst sie den Konzertsaal schnell vergessen, die grandiose Mimik, die einem das Blut in den Adern stocken läst, malt das Entsetzen einer abgrundtief Verzweifelten, daß selbst die stupenden Pianie vorgetragenen Preghiera ihr kaum Trost spenden kann. Ihr „Morro, ma prima in grazia” geriet der Waldner zu einer Gesangsstunde sondergleichen.“

Der Neue Merker Wien – 06/2007

Abigaille

„Die Abigaille bewegt sich in einem Stimmfach, das es eigentlich nicht gibt. Gefordert ist eine Sängerin, die von tiefen Alt bis zum dramatischen Sopran alle Fächer und Lagen beherrschen müsste, was nicht einmal die Callas in allen Fassetten erfüllen konnte. Gemessen daran gelingt Therese Waldner mit ihrer präsenten Puccini Stimme und gestalterischen inteligenz eine exzellente leistung.“

NRZ – 12.11.2007