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Liebe, verehrte Frau Waldner,

ich sah Sie am 2. März in der „Tosca“ und möchte mich bei Ihnen für die beeindruckende Gestaltung der Rolle bedanken. Sie haben der Tosca eine menschliche Glaubwürdichkeit verliehen, wie ich es noch nicht erlebt habe. Zum ersten mal ist mir auch klar geworden, daß Tosca im Laufe der Handlung eine Entwicklung durchläuft: von einer eifersüchtigen Geliebten zu einer Frau, die aus Liebe und Stolz auch vor einem  Mord nicht zurückschreckt. Vor allem: wie Sie Tosca’s Mord an Scarpia dargestellt und gesungen haben, die heillose Verzweiflung und- nach der Tat- das übermächtige Erschrecken über eigene Tat, das besaß eine Intensität, die fast schon zu stark war. Zuweilen befürchtete ich, daß Sie sich in der Rolle verlieren könnten-das Ihre Identifikation mit dem Schicksal Toscas absolut würde. Sie haben eine Frau dargestellt, die sich an die Grenze ihres Lebens begibt und nicht davor Zurückschreckt, sich existentiellen Gefährdungen auszusehen.

Liebe, verehrte Frau Waldner, ich möchte Ihnen für Ihre ergreifende Tosca mit einem Buch danken, das ich vor einigen Jahren herausgegeben habe. Es hat mit Oper nicht viel zu tun, aber doch mit Musik: mit Anton Bruckners Sinfonien. Vielleicht finden Sie  an dem einem oder anderen Gedanken gefallen.

Mit herzlichen Grüssen

Grevenbroich 3 März 2005

Reiner Hackel

Dank und Bewunderung

Sehr verehrte Frau Dr. Waldner,

ich habe gestern Abend eine sehr gute TOSCA-Live-Übertragung aus Covent Garden im Kino erlebt. Ich vergleiche jede Tosca mit Ihrer Interpretation der Floria Tosca an der Rheinoper Düsseldorf, die ich einige Male gesehen habe. Ihre damaligen sängerischen und darstellerischen Leistungen bleiben für mich unerreicht und ich bin auch nach so vielen Jahren noch voller Bewunderung für Sie. Es wäre schön, Sie wieder einmal live erleben zu können.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Glück und allerbeste Gesundheit.

Liebe Grüße aus Düsseldorf

Düsseldorf, 8.02.2018

Bärbel Klein

Liebe Therese!

Deine Tosca hat mich wiederholt zu Tränen gerührt.

Nun „Il Trittico”.

Es ist wunderbar mit Dir auf der Bühne  zu stehen und Hautnah zu erleben, wie verschmolzen und eins Du mit Deiner Stimme und der Rolle bist. Es fasziniert mich Deine Hingabe, Deine Authentizität, wie Du Dich total öffnest in Stimme und Ausdruck. Da schwappt die Wage Deiner immensen physischen  und psychischen Kraft aus Körper, Geist und Seele bis über die letzte Reihe des Zuschauerraums hinaus.

Ich bin dankbar, daß ich solche Aufführungen mit Dir erleben darf und umarme Dich als Mensch und Künstlerin gleichermassen.

Alles Liebe

Düsseldorf, 23.11.03

Cornelia Berger – Opernsängerin

Liebste Therese

Du bist ein Engel. Ein Engel, der wie ein Engel singt. Mit dir zu singen war eine Ehre für mich.

Viele Küsse

S. Paulo, April 2003

Regina Mesguita – Opernsängerin

Liebe Therese,

Ich wollte dir nur schreiben, um dir für die schöne Arbeit zu danken, die du dieses Jahr geleistet hast. Die TOSCA war eine sehr wichtige Zusammenarbeit zwischen uns, und ich freue mich sehr, dass es ein Riesenerfolg für dich war. Du hast es verdient, weil du einfach toll warst. Aber ich muss dich auch für deine Elisabeth in DON CARLOS loben. Nach den paar Verständigungsproben, die wir vor deiner ersten Vorstellung gemacht haben, hast du wirklich so viele schöne Nuansen und Farben in diese Partie gebracht weiblicher Tiefe und Empfindlichkeit. Brava!

Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich, dass du im Haus bist und ich freue mich auf zukünftige wichtige  Projekte mit dir. Es gibt nicht so viele Sänger in der Welt mit so einer richtigen Spinto  Stimme und ich freue mich, dass wir das Glück haben, sie zu haben.

Noch einmal Danke für deine wunderbare Leistung und ich wünsche dir alles Gute für deine kommenden TOSCA Vorstellungen.

Mit lieben Grüssen

John Fiore

Düsseldorf

John Fiore – Chefdirigent der DOR

Sehr verehrte Frau Waldner,

ich gehe immer mal wieder in die Met, die Scala, covent Garden, die Wiener und berliner Staatsoper, habe außerdem ein Abo an der Deutschen Oper am Rhein. Trotzdem habe ich noch nie einer Sängerin geschriben-bis heute.

Gestern abend habe ich Sie im Duisburger Haus erstmal als Lady Macbeth gehört-und war hingerissen. Ich bekenne, dass ich Derartiges nicht erwartet hatte, denn ich weiß, dass dies eine der anspruchsvollsten Partien Ihres  Fachs ist, an der sehr viele Sängerinen scheitern.

Um so begeisterter war und bin von Ihrer Leistung, zu der ich Sie beglückwünsche. Sie haben mir einen unvergesslichen Abend beschert, an den ich mich stets erinnern werde, wenn ich zu Hause die’52-er Live-Aufnahme mit Maria Callas auflege. Sie waren nicht schlechter!

Mit großem Dank und freundlichem Gruß

Duisburg 16.11.03

Jurgen Diebäcker – Journalist

Sehr geehrte Frau Waldner,

wie Sie vielleicht wissen, bin ich freischaffender Musikjournalist, vor allem für die Tageszeitung Rheinische Post in Duisburg (außerdem bin ich in meiner Eigenschaft als Musikwissenschaftler besonders interesiert an der Musik des östlichen Ostseeraums einschließlich Polen). Ich habe Sie schon oft auf der Bühne der Rheinoper  in Düsseldorf und Duisburg bewundert, zum Beispiel als Tosca oder im Trittico, zuletzt am vergangenen Dienstag bei der öffentlichen Bühnen-Orchester-Probe zu La Wally! Sie  sind für mich die kongeniale Verkörperung einer solchen zugleich starken und verletzlichen frau, das habe ich jetzt auch in die Zeitung geschrieben. Leider kann ich nicht die Premiere besuchen und auch nicht darüber schreiben, aber ich werde wahrscheinlich in der (Nachmittags-) Vorstellung am 1. Oktober sitzen.Toi, toi, toi für die Premiere und viele Grüsse

Duisburg, 13.09.2006

Ingo Hoddick – Journalist

Sehr geehrte Frau Waldner,

Seit Jahren interessiere ich mich für Oper und Konzert und besuche alljährlich viele Aufführungen in meiner Nachtbarstadt Dresden, der gesamten Umgebung hier, sowie öfters auch anderswo. In Düsseldorf bin ich öfters, habe dort Verwandte und gute Freunde und kenne auch die Tonhalle und Oper sehr gut. Sie sind schon länger eine meiner Lieblingssängerinnen und mit Ihrer so wunderschönen Stimme, sowie hervorragenden Rollengestaltung begeistern Sie mich stets erneut. Nächste Woche bin ich wieder einige Tage dort und werde am 05.06. im konzertanten „Un Ballo In Maschera” sein. Freue mich riesig, Sie hier erneut zu hören. Nun möchte ich Sie ganz herzlichst bitten, mir doch recht bald 1 oder 2 originalsignierte fotos von Ihnen zu übersenden. Alles Gute für Sie weiterhin, noch viele große Erfolge und besten dank im voraus für all’Ihre Mühe.

Herzlichst

Heidenau 28.05.07

Bernd Krausemann

Liebe verehrte Frau Waldner,

ich verdanke Ihnen einen herrlichen Opernabend. Ihre Leistung als „Aida”war finfach großartig. So wurde der Pfingstmontag zu einem wunderschönen Erlebnis.

Leider war das Publikum etwas dumm und müde., aber das passiert leider manchmal.

Dziękuję bardzo!

Dusseldorf

Oskar Rix

An die verehrte Frau Therese Waldner

Mit großer Freude nahm ich zur Kenntnis, dass Ihnen der ehrenvolle Titel „Kammersängerin” verlien worden ist. Zu Recht, wie ich finde, findet Ihr ausergewöhnliches Talent erneut die Anerkennung der musikalischen Fachwelt. Das Publikum liegt Ihnen bekanntlich ohnehin zu Füßen, denn mit Ihrer einzigartigen Stimme betören Sie Ohren und bewegen die Herzen.

Seit Jahren treten Sie regelmäßig auf den bedeutendsten Bühnen dieser Welt auf, zuletzt wurde eben die Deutsche Oper am Rhein Ihr Zuhause, ganz zu meiner persönlichen Freude. Sie  sind eine der größten Botschafterinnen der polnischen Kultur in der Musikwelt. Durch Ihr berufliches und öffentliches, aber auch privates Wirken haben Sie große Verdienste  um das Ansehen des Landes Polen. Dafür gebühren Ihnen meine tiefe Dankbarkeit und meine besondere Hochachtung.

Zur Ehrung mit dem Titel „Kammersängerin“ darf ich Ihnen vom Herzen gratulieren und Ihnen weitere Erfolge „auf den Brettern, die die Welt bedeuten“ wünschen.

Hochachtungsvoll

Andrzej Kaczorowski – Generalkonsul der Republik Polen in Köln