Therese Waldner

Therese Waldner, polnische Opernsängerin, die auf den Bühnen renomierter internationaler Opernhäuser auftritt.

Sie arbeitete u.a. mit folgenden hervorragenden Dirigenten: Lorin Maazel, Ricardo Muti, Giancarlo Gelmeti, Marcello Viotti.

Ihr Repertoir umfasst 54 Hauptrollen – darunter  Lirico-spinto- und Spinto-Partien, wie auch dramatische Rollen – welche sie vielmals sowohl in klassischen als auch in zeitgenössischen Inszenierungen kreierte.

Für ihre herrausragenden künstlerischen Errungenschaften wurde ihr in Deutschland der Titel “Kammersängerin” verliehen. Von westlichen Kritikern wurde sie als “Primadonna assoluta des Verismus” bezeichnet. Therese Waldner wird besonders für ihre aussergewöhnliche Stimmfarbe, ihre überragende Vokaltechnik, wie auch für ihr schauspielerisches Talent geschätzt. Seit einigen Jahren widmet sie sich ebenfalls der Gesangspädagogik, indem sie, auf Einladungen führender ausländischer Musikinstitutionen hin, mit jungen Kunstadepten arbeitet.

Polnische Sopranistin Therese Waldner hat die Frederick Chopin – Musikakademie in Warschau absolviert.

Sie gab ihr Debüt 1985 bereits als eine hochbegabte Studentin in der Rolle Lady Billows in Brittens “Albert Herring“ auf der Bühne des Warschauer Großen Theaters (Teatr Wielki), an dem sie bis 1992 engagiert war. Sie ist Preisträgerin bei Zahlreichen Sängerwettbewerben wie Madama-Butterfly-Wettbewerb in Florida und Belvedere Wettbewerb in Wien. Nach dem Sängerwettbewerb in Wien, bekam sie das Engagement am Opertheater in Bremen. Von 1995 bis 1998 war sie Solistin des Badischen Staatstheater in Karlsruhe. In der Spielzeit 1998/1999 kam sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf. Hier Singt sie mit großem Erfolg Rollen aus dem Repertoire des Lirico-Spinto und Spinto wie Aida. Leonore (Trovatore), Amelia (Un Ballo in Maschera), Abigaille (Nabucco), Elisabeth ( Don Carlo), Desdemona (Otello), Lady Macbeth (Macbeth), Tosca, Angelica, Giorgetta (Il Trittico), Jenufa (Jenufa), Santuzza (Cavalleria Rusticana), Chrysothemis (Elektra), Leonore (Fidelio), Senta (Der Fliegende Holländer), Elisabeth (Tannhäuser) usw.

Im April 2003 debütierte sie an der Mailänder Scala als Leonore in Beethovens “Fidelio“ unter Leitung von Riccardo Muti und ferner in derselben Rolle in Maggio Musicale in Florenz. Im Juli 2003 sang sie die Rolle Jenufa in der Erstaufführung der Oper „Jenufa“ von Jancek in Sao Paulo in Brasilien und im Jahre 2005 sang sie als Sieglinde in Wagners „Die Walküre“ bei ersten kompletten Aufführung in Prag. Die Kritiker rühmen in Zahlreichen Rezensionen hervorragende Eigenschaften ihrer Stimme und das besondere dramatische Talent. Sie wurde als „Botschafterin der polnischen Kultur“ vom Außenminister der Republik Polen mit dem Diplom ausgezeichnet.

Therese Waldner gastierte auf Bühnen von Vielen renommierten Operntheatern in Europa, Japan, USA und Südamerika (Mailand, Florenz, Tokio Hamburg. Stockholm. Monte Carlo, Paris, Warschau, Prag. San Paulo. Salzburg. Straßburg usw.) Sie arbeitete mit bekannten Dirigenten Wie Ricardo Mutti, Lorin Mazel, Marcello Viotti, Gianluigi Gelmetti. Im April 2009 war sie im Namen der Oberbürgermeister von Düsseldorf und Duisburg, von Generalindendant Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf Zur Kammersängerin ernant.

Nach einigen Jahren Abwesenheit tritt sie auf der Bühne des Großen Theaters (Teatr Wielki) in Warschau auf, wo sie die Partie von Chrysothemis in der Oper „Elektra“ von R. Strauss Sang. Im November 2012 promovierte sie an der Musikakademie in Bydgoszcz (Polen) und erhielt Somit den Akademischen Titel „Doktor der Kunst“ im Fachbereich der Musikkünste.

Im Jahre 2013 wurde die Doktorarbeit als Buch durch die Wissenschaftliche Gesellschaft TNOiK in Toruft herausgegeben.

In der Saison 2012/13, 2013/14 und 2015 arbeitete sie mit dem Nationaltheater Narodni Divadlo in Ostrava (Tschechien) zusammen, wo sie u.a. die Partie von Wally in der Oper „La Wally“, die Partie von Ortrud in „Lohengrin”, Abigail in Nabucco” sang.

Im Mai 2016 nahm sie am Festival „Atem des Beikam” in Irkutsk (Russland) teil und führte dort die Opern-WorkShops für Jünge Kunstler durch.

Ausbildung

2012

Doktor der Künste

Verteidigung der Doktorarbeit an der Fakultät für Gesang der Musikakademie in Bydgoszcz. Das Thema der Doktorarbeit lautete: „Psychologie der Frau in der Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini auf der Grundlage der traditionellen und modernen Inszenierung“.

1981–1985

Studien an der Fakultät für Gesang und Schauspiel an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau, abgeschlossen mit dem verliehenen Titel „Magisterin der Künste“.

1977–1981

Musikoberschule in Kalisz

Preise und Auszeichnungen

2009

Titel der Kammersängerin verliehen von dem Direktor der Deutschen Oper am Rhein, dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, für hervorragende artistische Errungenschaften

Glückwunschbrief des Generalkonsuls der Republik Polen in Köln für Verdienste bei der Förderung des Bildes Polens in der Welt.

1990

Diploma verliehen von dem Außenminister für „Hervorragende Verdienste für die polnische Kultur in der Welt“

3. Preis im „Madama-Butterfly-Wettbewerb“ (Miami, USA)

Spezialpreis im Wettbewerb „Belvedere“ (Wiedeń)