Polnische Sopranistin Therese Waldner hat die Frederick Chopin – Musikakademie in Warschau absolviert.
Sie gab ihr Debüt 1985 bereits als eine hochbegabte Studentin in der Rolle Lady Billows in Brittens “Albert Herring“ auf der Bühne des Warschauer Großen Theaters (Teatr Wielki), an dem sie bis 1992 engagiert war. Sie ist Preisträgerin bei Zahlreichen Sängerwettbewerben wie Madama-Butterfly-Wettbewerb in Florida und Belvedere Wettbewerb in Wien. Nach dem Sängerwettbewerb in Wien, bekam sie das Engagement am Opertheater in Bremen. Von 1995 bis 1998 war sie Solistin des Badischen Staatstheater in Karlsruhe. In der Spielzeit 1998/1999 kam sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf. Hier Singt sie mit großem Erfolg Rollen aus dem Repertoire des Lirico-Spinto und Spinto wie Aida. Leonore (Trovatore), Amelia (Un Ballo in Maschera), Abigaille (Nabucco), Elisabeth ( Don Carlo), Desdemona (Otello), Lady Macbeth (Macbeth), Tosca, Angelica, Giorgetta (Il Trittico), Jenufa (Jenufa), Santuzza (Cavalleria Rusticana), Chrysothemis (Elektra), Leonore (Fidelio), Senta (Der Fliegende Holländer), Elisabeth (Tannhäuser) usw.
Im April 2003 debütierte sie an der Mailänder Scala als Leonore in Beethovens “Fidelio“ unter Leitung von Riccardo Muti und ferner in derselben Rolle in Maggio Musicale in Florenz. Im Juli 2003 sang sie die Rolle Jenufa in der Erstaufführung der Oper „Jenufa“ von Jancek in Sao Paulo in Brasilien und im Jahre 2005 sang sie als Sieglinde in Wagners „Die Walküre“ bei ersten kompletten Aufführung in Prag. Die Kritiker rühmen in Zahlreichen Rezensionen hervorragende Eigenschaften ihrer Stimme und das besondere dramatische Talent. Sie wurde als „Botschafterin der polnischen Kultur“ vom Außenminister der Republik Polen mit dem Diplom ausgezeichnet.
Therese Waldner gastierte auf Bühnen von Vielen renommierten Operntheatern in Europa, Japan, USA und Südamerika (Mailand, Florenz, Tokio Hamburg. Stockholm. Monte Carlo, Paris, Warschau, Prag. San Paulo. Salzburg. Straßburg usw.) Sie arbeitete mit bekannten Dirigenten Wie Ricardo Mutti, Lorin Mazel, Marcello Viotti, Gianluigi Gelmetti. Im April 2009 war sie im Namen der Oberbürgermeister von Düsseldorf und Duisburg, von Generalindendant Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf Zur Kammersängerin ernant.
Nach einigen Jahren Abwesenheit tritt sie auf der Bühne des Großen Theaters (Teatr Wielki) in Warschau auf, wo sie die Partie von Chrysothemis in der Oper „Elektra“ von R. Strauss Sang. Im November 2012 promovierte sie an der Musikakademie in Bydgoszcz (Polen) und erhielt Somit den Akademischen Titel „Doktor der Kunst“ im Fachbereich der Musikkünste.
Im Jahre 2013 wurde die Doktorarbeit als Buch durch die Wissenschaftliche Gesellschaft TNOiK in Toruft herausgegeben.
In der Saison 2012/13, 2013/14 und 2015 arbeitete sie mit dem Nationaltheater Narodni Divadlo in Ostrava (Tschechien) zusammen, wo sie u.a. die Partie von Wally in der Oper „La Wally“, die Partie von Ortrud in „Lohengrin”, Abigail in Nabucco” sang.
Im Mai 2016 nahm sie am Festival „Atem des Beikam” in Irkutsk (Russland) teil und führte dort die Opern-WorkShops für Jünge Kunstler durch.